Aus aktuellem Anlass wurden die Ärzte Dr. Doris Reinhard und Dr. Thomas Eisele gebeten, über den Start der Kreisimpfzentren in Lahr und Kenzingen zu berichten. Der Impfstart fiele vor Ort überwiegend positiv aus, so die beiden Mediziner. Bemerkenswert sei vor allem die Logistik, die von den Landratsämtern und dem Roten Kreuz in kurzer Zeit auf die Beine gestellt wurde und nun voll funktionsfähig sei. Für die Impfstoffe selbst sehen die Ärzte aus der ersten Erfahrung heraus keine Hinweise auf Nebenwirkungen, die über jene einer normalen Grippeimpfung hinaus gingen. Für sie sei es daher selbstverständlich, sich impfen zu lassen. Ohne den Einsatz vieler Ehrenamtlicher wäre die Logistik der Impfzentren und der mobilen Impfteams gar nicht zu stemmen, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß und sein Nachfolgekandidat Yannick Bury. Den zahlreichen Helfern gebühre daher Dank und große Anerkennung.

Zum digitalen Neujahrsbrunch eingeladen war auch Lucas Kimmi, Feuerwehrkommandant aus Kenzingen. Kimmi berichtete von den Hilfskonvois der Feuerwehren aus der Region in die Erdbebengebiete in Kroatien. Als Dank für den enormen Einsatz der Feuerwehrkameraden sprach Peter Weiß im Namen der CDU eine Einladung an alle Fahrer des Konvois aus dem Bundestagswahlkreis Emmendingen-Lahr aus: Sobald es pandemiebedingt wieder möglich ist, werden alle Fahrer zu einer Informationsreise nach Berlin eingeladen.

Die Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Lahr, Marion Gentges, betonte wie sehr der ehrenamtliche Einsatz das Land Baden-Württemberg prägt. Dass die Feuerwehren trotz der Herausforderungen durch Corona Zuhause den europäischen Partnern in Kroatien zu Hilfe eilten sei gelebte Nächstenliebe. Dem schloss sich auch die Emmendinger CDU-Landtagskandidatin Jutta Zeisset an: Sie sei selbst beim Roten Kreuz aktiv und wüsste daher, welcher Einsatz gerade während der Pandemie gefordert und erbracht wurde. Ehrenamtliches Engagement habe darum volle politische Unterstützung verdient.

Die beiden Landtagskandidaten riefen zur aktiven Unterstützung für die Wahl zum Landtag am 14. März 2021 auf. "Diese Mal beginnt das Wählen vermutlich schon am 8. Februar", erklärten Gentges und Zeisset. Dann nämlich werden die Briefwahlunterlagen versandt. Und pandemiebedingt würden dieses Mal noch mehr Bürgerinnen und Bürger die Briefwahl nutzen wollen.

Die Teilnahme von über 50 Bürgerinnen und Bürger an der ersten Digitalkonferenz anstelle eines Neujahrsempfangs werten Marion Gentges, Jutta Zeisset, Yannick Bury und Peter Weiß als guten Erfolg, der von großem Interesse zeuge und ein gutes Zeichen der Mobilisierung für das Superwahljahr 2021 sei.

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