„Mischbetriebe haben mehrere Standbeine in verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Besonders für die Betreiber von Mischbetrieben – meist Familien – stellen die Beantragung und Bewilligung von Überbrückungshilfen beim Bund eine große Herausforderung dar“, so Zeisset. Einerseits sei die Diversifikation und damit der Aufbau von Mischbetrieben gezielt durch das Land gefördert worden. Seitens des Ministeriums Ländlicher Raum Baden-Württemberg wurde immer wieder angepriesen, gefördert und gefordert, dass sich Familienbetriebe möglichst mehrere Standbeine aufbauen mögen.
Dass andererseits nun eben jene Mischbetriebe bei der Gewährung von Hilfen durch das Raster der zuständigen Bundesministerien fallen, dafür hat Zeisset keinerlei Verständnis. Eben dies bringt sie in einem offenen Brief an Herrn Minister Guido Wolf unmissverständlich zum Ausdruck. Dass die Auszahlung der coronabedingten Sofort-Hilfen durch den Bund ausgerechnet an der vom Land viel gepriesenen Diversifikation scheitere, klinge für sie selbst wie ein schlechter Treppen-Witz, so die Weisweiler Unternehmerin. Dieses Vorgehen widerspreche dem föderalistischen Grundgedanken „Bund in Land – Hand in Hand“.

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, macht Zeisset deutlich. KMU können in einer Krise nicht einfach die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern. Sie bleiben vor Ort und sind Millionen von Mitarbeitern verlässliche Arbeitgeber. Damit Mischbetriebe nun zügige Unterstützung erfahren, dafür wolle sie gemeinsam mit Minister Wolf bei den zuständigen Ministern auf Bundesebene werben, so Jutta Zeisset.

Dass Hilfsgelder ausgezahlt werden müssen, ergibt sich aus dem zweiten Corona-Lockdown (sogenannte November- & Dezemberhilfen der Bundesregierung). Mischbetriebe findet man sowohl in urbanen wie auch in ländlichen Räumen. Allerdings sei speziell der ländliche Raum Baden-Württembergs aufgrund seiner strukturellen Kleinteiligkeit und Vielfalt nicht mit industriellen Agrar-Unternehmen wie z.B. in den neuen Bundesländern vergleichbar.

„Eben deshalb bedarf es bei der Auszahlung von Hilfsgeldern maßgeschneiderter Lösungen. Lösungen eben, welche die individuelle Ausrichtung der Betriebe berücksichtigen. Und genau mit diesem Vorschlag werden wir mit Nachdruck an die zuständigen Bundes-Minister Olaf Scholz (Finanzen) und Peter Altmaier (Wirtschaft) herantreten“, so Jutta Zeisset.

Den offenen Brief an Herrn Minister Wolf sowie weitere Informationen zur CDU-Landtagskandidatin sind im Internet unter www.juttazeisset2021.de abrufbar. Bürgerinnen und Bürger dürfen jederzeit gerne Kontakt mit Jutta Zeisset aufnehmen. Schließlich sei es ihr ein Herzensanliegen, für die Belange der Menschen vor Ort da zu sein, so Zeisset abschließend.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag