Am Online-Talk nahmen neben Minister Guido Wolf auch der Emmendinger Bundestagsabgeordnete Peter Weiß, der CDU-Kreisvorsitzende Yannick Bury sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Gastronomie (DEHOGA und IHK) und den Bereichen Tourismus, Camping und Landwirtschaft (Urlaub auf dem Bauernhof) teil.

„Vor allem, wenn man über Gastronomie und Tourismus redet, wäre es sehr viel schöner, wir könnten uns an einen Tisch zusammensetzen“, so die einleitenden Worte von Tourismusminister Wolf. Einerseits machte der Minister deutlich: „So viele Länder gibts nicht, wo man nach 14 Tagen pandemiebedingte Zuschüsse bekommt.“ Andererseits räumte er eben-so ein, für die Betriebe, die man am 2. November geschlossen habe, sei es existenziell, dass die damals versprochenen „November-Hilfen“ schnellstmöglich fließen.

Ebenso appellierte der Tourismusminister des Landes an Bundeswirtschaftsminister Altmeier: „Bei der Überbrückungshilfe III müssen die bürokratischen Hürden für die betroffenen Betriebe deutlich gesenkt werden!“ Es dürfe nicht sein, dass Betriebe aufgrund der Daten-Sammelwut und reiner Bürokratie in finanzielle Schieflage geraten. Zudem verwies er da-rauf, dass das Land Baden-Württemberg bei der Stabilisierungshilfe 330 Millionen Euro – allein für die Hotel- und Gastronomiebranche bereitstelle. Die Auszahlung dieser Stabilisierungshilfen orientiere sich an Betriebsgröße und Mitarbeiterzahl. Den einleitenden Worten des Ministers folgte eine lebhafte und vielschichtige Diskussion. Dabei wurde auf die Not zahlreicher Familienbetriebe aufmerksam gemacht. So sei beispielsweise nicht nachvollziehbar, warum Verbundunternehmen, die weniger als 80 Prozent der Einnahmen aus dem Hauptgewerbe bisher durch das Förderraster hindurchfielen.Derartige Mischbetriebe findet man vornehmlich in der Gastronomie oder Landwirtschaft vermehrt vor.

Um auch sie besser zu unterstützen, entwickelte Jutta Zeisset ein sog. „atmendes Modell“. Mit diesem Vorschlag wandte sie sich vertrauensvoll an Minister Wolf. Dieser zeigte sich von der Idee derart begeistert, dass er sich damit vertrauensvoll an den Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß wandte. Es sei dringend notwendig, den Betrieben vor Ort unkompliziert und effizient weiterzuhelfen, waren sich alle Teilnehmer einig. Abschließend bestand auch darüber Konsens, dass es nach Wiedereröffnung der Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe eine Weile dauern werde, bis wieder alle Prozesse wie gewohnt ablaufen. Dennoch äußerte Minister Wolf die Hoffnung, dass es in der warmen Jahreszeit bergauf gehe. Zunächst hieße es aber leider Gottes „die Zähne zusammen zu beißen“.

Den offenen Brief an Herrn Minister Wolf zur Unterstützung von Mischbetrieben, sowie weitere Informationen zur CDU-Landtagskandidatin sind unter https://juttazeisset2021.de/jutta-zeisset-mischbetriebe-stehen-fuer-vielfalt-kaempfen-derzeit-aber-ums-ueberleben/ im Internet abrufbar. Jutta Zeisset ist es ein Herzensanliegen, für die Belange der Menschen vor Ort da zu sein, weshalb Sie sich über Ihren Anruf oder eine E-Mail sehr freut.

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