Das Pflegeheim „Rheinaue“ der BeneVit-Gruppe in Wyhl a.K. findet zunehmend Interesse in der Fachwelt. Auf Vorschlag des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß besuchten jetzt Vertreter der Ersatzkassen das Heim, um sich von BeneVit-Geschäftsführer Kaspar Pfister über das Pflegeheim-Konzept in Wyhl informieren zu lassen.

Nach Wyhl kamen Joachim Müller aus Stuttgart, Referatsleiter Pflege vom Verband der Ersatzkassen und der Landesgeschäftsführer der BARMER, Winfried Ploetze. Sie konnten berichten, dass mittlerweile nicht nur die AOK, sondern auch alle Ersatzkassen den Vertrag über das neue Finanzierungsmodell für die Wyhler Einrichtung unterschrieben haben. Sie zeigten sich begeistert vom im Heim „Rheinaue“ praktizierten Wohnungsgemeinschasftmodell und der Verknüpfung von stationärer und ambulanter Altenhilfe.

Heimleiterin Regina Mayer und Kerstin Guckelberger, Leiterin des ambulanten Dienstes konnten darstellen, dass das Zusammenspiel zwischen Präsenzkraft, ambulanten Helfern und Angehörigen der Pflegebedürftigen mittlerweile reibungslos läuft. „Wenn der Auswertungsbericht über das Wyhler Modell vorliegt, wird das auch Konsequenzen für die Pflegegesetzplanung der Zukunft haben“, zeigte sich Bundestagsabgeordneter Weiß überzeugt.

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