Vielen Dank für Ihre Unterstützung bei der Wahl am 14.03.2021, ich bin dankbar für jede einzelne Stimme, jedes positive, aber auch jedes konstruktive Feedback, die vielen Gespräche, mein Team im Wahlkampf,...

Es hat zwar dieses mal knapp nicht gereicht, ich blicke aber optimistisch in die Zukunft!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich bin mit fünf Geschwistern auf unserem elterlichen Hof in Weisweil aufgewachsen. Da lernt man schnell, dass es immer wieder Veränderungen braucht, um Liebgewonnenes zu erhalten. Und man lernt, anzupacken und in einer Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen.

Das habe ich dann auch getan, als ich nach der Realschule in Herbolzheim und meiner Ausbildung zur Zierpflanzengärtnerin mit 21 Jahren in den Betrieb meiner Eltern eingestiegen bin. Mit dem MuseumsCafé und Hofladen Zeisset habe ich meine Vorstellung von unserem Hof verwirklicht und unseren Betrieb fit für die Zukunft gemacht. Als Unternehmerin weiß ich, dass man nicht vergessen darf, woher man kommt, wenn man Neues anpacken will. Das gilt auch für die Politik.

Als Bürgermeisterstellvertreterin und als Gemeinde- und Kreisrätin darf ich darüber mitentscheiden, wie wir unseren Landkreis fit für die Zukunft machen. Das Vertrauen der Wähler ist eine große Verantwortung.
Die Zukunft unserer Heimat mitgestalten zu dürfen, ist aber auch ein großes Privileg. Den Blick offen und mutig nach vorne zu richten und gleichzeitig niemanden zurückzulassen, macht gute Politik für mich aus.

Ich bin dankbar, dass ich in meinem Engagement bei den Landfrauen, vor allem aber bei meiner Familie und bei meiner Partnerin, Halt und Ausgleich finden kann - und manchmal auch Kritik abbekomme.
Denn auch das braucht es, wenn man gemeinsam Dinge anpacken will.

Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft unseres Landkreises gestalten. Dafür bitte ich Sie um Ihre Stimme.

Ihre Jutta Zeisset

Dafür trete ich an - dafür werde ich mich im Landtag einsetzen:

Familien müssen bei uns beste Rahmenbedingungen vorfinden

Darum werde ich mich dafür einsetzen, dass alle Grundschulen im Kreis Emmendingen erhalten bleiben. Jedes Kind muss bedarfsgerecht lernen können. Das schaffen wir in einem differenzierten und durchlässigen Schulsystem. Um Familien finanziell zu stärken, will die CDU BaWü ein Landesfamiliengeld einführen – unabhängig vom Einkommen. Ich stehe für ein modernes Familienbild ein, deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert wird – unter anderem durch flexible Betreuungsangebote, die uns auch etwas wert sein müssen.

Ich bin Unternehmerin

Darum kenne ich die Herausforderungen, vor denen unsere Unternehmer und Handwerker stehen. Ich werde mich im Landtag dafür einsetzen, dass unsere klein- und mittelständischen Betriebe während, aber auch nach der Krise, nicht vergessen werden. Ich werde mich für eine Entbürokratisierungsoffensive stark machen. Wenn wir auch in Zukunft Weltspitze sein wollen, müssen wir heute aktiv um Nachwuchs in Handwerk und Mittelstand werben und die Attraktivität von Ausbildungsberufen stärken. Mittelstand und Handwerk müssen uns etwas wert sein – darum will die CDU BaWü, dass die Kosten der Meisterausbildung künftig vom Land übernommen werden. Gastronomie, Handwerk und Unternehmen brauchen schnelles Internet. Ich setze mich dafür ein, dass im ganzen Kreis von Rheinhausen bis ins Zweitälerland flächendeckendes 5G und Breitband schnellstens Standard werden.

Landwirtschaft und Umweltschutz sind keine Gegensätze

Durch meine Herkunft weiß ich, welche Bedeutung die Landwirtschaft für unsere Kulturlandschaft und die Versorgung der Menschen in unserem Landkreis mit regionalen Produkten hat. In der Diskussion um Landwirtschaft, Naturschutz und Klima gibt es viel zu viele Ideologien in alle Richtungen.
Die Grundlage von Politik muss die Wissenschaft sein. Egal ob beim Klimaschutz oder bei der Zukunft der Landwirtschaft. Unser wichtigster regionaler Klimaschützer ist der Wald. Gleichzeitig ist der Wald stark vom Klimawandel betroffen. Darum werde ich mich für eine Wiederaufforstungsoffensive einsetzen. Umwelt- und Artenschutz kann aber nicht nur Sache der Landwirtschaft sein, sondern geht uns alle an!

Mobilität vor Ort ermöglichen und nicht ausbremsen

Wir brauchen ein Miteinander von Auto, Bus, Bahn, Fahrrad und allen anderen Arten, sich fortzubewegen. Darum setze ich mich schon heute im Kreistag für den Bau der Radschnellwege ein. Das Fiasko der Breisgau S-Bahn und Elztalbahn zeigt, dass unser Kreis dringend eine starke Stimme in Stuttgart braucht, die beim Verkehrsminister Druck macht. Den gleichen Druck braucht es auch beim Breitbandausbau. Egal ob bei Schiene, Straße oder Glasfaser – ich werde mit Nachdruck dafür kämpfen, dass unser Kreis nicht abgehängt wird.

Wohnungsnot ist nicht nur ein Problem der großen Städte

Sondern auch hier im Landkreis Emmendingen. Deswegen werde ich mich dafür einsetzen, dass die Grunderwerbsteuer für junge Familien ganz abgeschafft wird und Bauvorschriften entrümpelt werden. Auch um Dorfgemeinschaften zu erhalten, müssen wir vor Ort bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt schaffen.

Wir alle wissen wie wertvoll es ist, sicher und unbeschwert zu leben

Grundlagen dafür sind eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und eine starke, gut ausgestattete Polizei. Wertschätzung gegenüber den Personen, die in diesen wichtigen Bereichen arbeiten, muss selbstverständlich sein. Dies zeigt sich in der Bezahlung und am Respekt den wir Haupt- und Ehrenamtlichen entgegenbringen – egal ob in sozialen Berufen oder in Uniform. Dafür werde ich mich im Landtag stark machen.